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Checkliste zur Dokumentenlenkung im Labor: Leitfaden für eine auditsichere GLP-Dokumentation

Die Dokumentenlenkung ist im Labor ein zentrales Thema, weil nur aktuelle, freigegebene und nachvollziehbare Unterlagen sichere Arbeitsabläufe ermöglichen.  Eine GLP-konforme Dokumentation ist im Labor kein Zusatz, sondern der wichtige Rahmen für verlässliche, prüfbare und regulatorisch nutzbare Arbeit. Eine gute Dokumentation schützt nicht nur die Qualität, sondern auch das Team, die Ergebnisse und die spätere Bewertung im Audit oder bei der Zulassung. Wir erläutern die Anforderungen an die Dokumentenlenkung und gibt praktische Hinweise zur Umsetzung eines effektiven Dokumentenmanagementsystems für Laboratorien und Prüfeinrichtungen. Erfahren Sie, wie Sie Dokumentenmanagement nach GLP, ISO/IEC 17025 und ISO/IEC  15189 optimal umsetzen.

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Wir bieten eine umfassende Checkliste zur Dokumentenlenkung im Labor, die wichtige Schritte und Anforderungen für ein effizientes Dokumentenmanagement im Laborumfeld zusammenfasst. Die Checkliste unterstützt Labore bei der Einhaltung von Qualitätsstandards und der sicheren Verwaltung von Dokumenten.

Was sind die Kernanforderungen an GLP-Dokumentation?

GLP Dokumentation

Maximale Präzision für Ihr Unternehmen: Erfüllen Sie höchste Standards durch einen lückenlos dokumentierten Laboralltag und gewährleisten Sie kompromisslose Qualität – perfekt gesteuert über moderne Managementsysteme.

Die Kernanforderungen an GLP-Dokumentation sind vollständige, nachvollziehbare und zeitnahe Aufzeichnungen, damit alle Arbeitsschritte im Audit später eindeutig überprüfbar bleiben. Außerdem müssen Verantwortlichkeiten, Studienpläne, Änderungen und Ergebnisse so dokumentiert werden, dass die Beteiligten sauber arbeiten und die Qualitätspolitik der Einrichtung erkennbar umgesetzt wird. Ziel ist es, eine lückenlose Dokumentation zu schaffen, die Rohdaten, Berichte und Archivierung so verbindet, dass die GLP-Konformität dauerhaft gesichert ist.

Wissenswertes und Tipps: Legen Sie vorab fest, welche Personen für das Verfassen und Gegenlesen verantwortlich sind.

GLP-Dokumentation ist für die Laborpraxis entscheidend, weil sie die Nachvollziehbarkeit von Daten, die Qualität der Ergebnisse und die Einhaltung eines klaren Standards sichert. Wer im Labor nach GLP arbeitet, braucht ein sauberes System für Dokumentation, klare Anforderungen und eine vollständige Bewertung aller Schritte im Rahmen des Managements. Im Blick auf Forschung, Entwicklung und Zulassung ist GLP-Dokumentation mehr als nur Papierarbeit. Sie zeigt, wie Produkte, Dienstleistungen und Service geprüft wurden, und macht Sicherheitsprüfungen sowie andere Untersuchungen transparent und belastbar. Besonders bei Chemikalien, Geräte und komplexen Prüfschritten ist eine GLP-konforme Dokumentation wichtig, damit später jeder Schritt rekonstruiert werden kann. Das primäre Ziel im modernen Dokumentenmanagement ist es, die Aktualität und Integrität aller Daten durch Automatisierung lückenlos zu sichern.

Wissenswertes und Tipps: Gestalten Sie die Dokumentationszone so, dass Dokumentation, Sichtkontakt zum Versuch und sichere Trennung gleichermaßen möglich sind — das verbessert im Labor die Nachverfolgbarkeit und die QM-Qualität spürbar.

Die Dokumentationszone spielt im Qualitätsmanagement eine zentrale Rolle, weil sie strukturierte, nachvollziehbare und sichere Dokumentation direkt im Umfeld der Laboratorien ermöglicht und so Datenintegrität und Prozesskontrolle stärkt. Sie trennt die Labordokumentationszonen klar von der Experimentalzone, was hilft, Arbeitsabläufe sauber zu dokumentieren, Kontaminationen zu vermeiden und die Qualität der Ergebnisse zu gewährleisten. Dokumente müssen genau den Personen zur Verfügung stehen, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. Stellen Sie sicher, dass spezifische Sicherheitsdatenblätter direkt bei der Handhabung gefährlicher Substanzen griffbereit sind.

Die räumliche Trennung unterstützt die Datenintegrität, weil in der Dokumentationszone Dokumentation und Auswertung nah an der Experimantalzone erfolgen können, ohne dass die empfindlichen Prozesse in Laboratorien gestört werden. Die räumliche Trennung unterstützt den Datenschutz, weil sie in Laboratorien klare Zuständigkeiten und einen kontrollierten Ablauf schafft, sodass Aufzeichnungen näher am Prozess und ohne unnötige Unterbrechungen entstehen.  Im Hinblick auf Datenschutz kann die räumliche Trennung zusätzlich unbefugte Einsicht in sensible Unterlagen oder elektronische Informationen verringern. Die ALCOA-Prinzipien werden dadurch besser eingehalten, weil Zuordnung, Aktualität und Nachvollziehbarkeit der Daten im selben Arbeitskontext sichergestellt sind. Für die Forschung ist das wichtig, weil ein klar geregelter Zugang und die Trennung der Zonen unbefugte Eingriffe, Verwechslungen und Kontaminationsverschleppung reduzieren. Dabei spielt die Dokumentationszone eine zentrale Rolle, da sie Qualität und Sicherheit zugleich unterstützt und die relevanten Aspekte der Datenführung beachten hilft. Insgesamt umfasst das Konzept organisatorische und bauliche Maßnahmen, die die Datenintegrität in den Labordokumentationszonen gewährleisten. Es muss jederzeit sichergestellt sein, wer wann welche Änderung an einem Dokument vorgenommen hat.

Zu den wichtigsten Punkten gehören eine eindeutige Zuordnung von Proben, klare Identifikation von Verantwortlichkeiten und eine lückenlose Durchführung aller Tätigkeiten. Ebenso wichtig sind vollständige Rohdaten, nachvollziehbare Änderungen, sachgerechte Archivierung und ein kontrollierter Umgang mit Abweichungen. Das Qualitätsmanagement muss dabei so aufgestellt sein, dass alle relevanten Informationen geprüft, freigegeben und dauerhaft gesichert werden. Wer GLP richtig umsetzt, schafft damit Vertrauen in die Daten, stärkt die Qualität der Dienstleistungen und hält die Anforderungen für regulatorische Entscheidungen besser ein. Erfahren Sie absolute regulatorische Sicherheit durch eine GLP-Dokumentation, die jede Datenänderung lückenlos, manipulationssicher und auditsicher für Sie nachvollziehbar macht.

Was ist eine Dokumentenlenkung im Labor?

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Präzise Abläufe für anspruchsvolle Branchen: Entdecken Sie, wie Sie mit einer digitalen Dokumentenlenkung jede geschäftskritische Information im Labor fehlerfrei lenken und auditkonform verwalten.

Dokumentenlenkung im Labor ist der dokumentierte Prozess, mit dem ein Labor Informationen und Dokumente so steuert, dass nur die aktuelle Version genutzt wird und alle Mitarbeiter:innen verlässliches Wissen haben. Sie hilft, branchenspezifische Richtlinien einzuhalten, die Integration in das Prozessmanagement zu sichern und die Aufbewahrung sowie den Zugriff auf dokumentierte Informationen klar zu regeln.

Wissenswertes und Tipps: Nutzen Sie Automatisierung, um Freigabeprozesse zu optimieren und Dokumente nach Prüfung direkt freigeben zu können. Achten Sie auf die Aktualität aller Unterlagen, damit keine veralteten Inhalte im Labor lassen werden und die Qualität gut bleibt.

Die Dokumentenlenkung im Labor umfasst alle Prozesse zur Erstellung, Prüfung, Freigabe, Verteilung und Archivierung von Labordokumenten, um Qualität und Compliance sicherzustellen. Typische Dokumente sind Arbeitsanweisungen, Prüfprotokolle, SOPs (Standard Operating Procedures), Qualitätsmanagement-Dokumente und Prüfberichte.

Normen und Vorschriften zur Dokumentenlenkung im Labor

Die Dokumentenlenkung im Labor ist durch klare Normen und Richtlinien geprägt, damit die Information jederzeit aktuell, nachvollziehbar und sicher verfügbar bleibt. Wichtige Normen für Dokumentenlenkung sind unter anderem ISO 9001, die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme stellt, sowie branchenspezifische Vorschriften. Besonders wichtig für Unternehmen in den regulierten Branchen sind dabei die Anforderungen aus ISO 17025 und ISO 15189, die festlegen, wie Dokumente erstellt, geprüft, freigegeben und gelenkt werden müssen.

ISO 17025 definiert die Vorgaben für Prüf- und Kalibrierlaboratorien, während ISO 15189 die Anforderungen an medizinische Labore beschreibt. Beide Normen verlangen, dass Labore dokumentierte Prozesse arbeiten, Änderungen kontrollieren und die Lenkung von Dokumenten so organisieren, dass Qualität und Nachvollziehbarkeit gewährleisten bleiben.

In der Praxis bedeutet das: Richtlinien müssen klar definiert sein, Versionen sauber verwaltet werden und nur freigegebene Unterlagen im Umlauf sein. So entsteht ein belastbares System, das im Alltag für Sicherheit, Transparenz und normkonformes Arbeiten sorgt.

Beispiele für Dokumentenlenkung im Labor

Dokumentenlenkung umfasst die Erstellung, Prüfung, Freigabe, Verteilung, Änderung und Archivierung von Dokumenten. In der Praxis betrifft Dokumentenlenkung sowohl administrative Abläufe als auch technische Experimente. Dokumentenlenkung im Labor kann in digitaler Form sehr einfach umgesetzt werden, wenn jedes Dokuments eine klare Version, Genehmigung und Freigabe erhält. So bleibt die Information übersichtlich, leicht auffindbar und später auch sauber zu archivieren. Wichtig ist, dass klar festgelegt ist, wie die Kontrolle erfolgt und wer dafür verantwortlich ist. So lässt sich die Qualität im Alltag besser gewährleisten.

Ein Beispiel aus dem medizinischen Labor ist die SOP zur Probenannahme, die nach der Erstellung geprüft, freigegeben und mit einer eindeutigen Version versehen wird. Als Beispiel zeigt die SOP zur Probenannahme im Labor die große Bedeutung einer digitalen Organisation, bei der die Schritte jedes Dokuments lückenlos nachvollziehbar sind. Wenn Verantwortliche Anpassungen schnell prüfen, genehmigen und freigeben, bleibt der gesamte Prozess im Alltag digital einfach handhabbar. Auch die Entsorgung von Probenresten und die Nutzung von Medien wie Reinigungs- oder Transportlösungen werden in der Dokumentation eindeutig geregelt. In Prüflaboren betrifft das oft Prüfprotokolle oder Arbeitsanweisungen, die durch Integration in ein Dokumentensystem jederzeit aktuell gehalten werden. In analytischen Laboren sind es häufig Kalibrieranweisungen oder Messmethoden, bei denen eine klare Übersicht hilft, Änderungen schnell zu kontrollieren.

Wichtig ist, dass der Prozess nicht nur streng, sondern auch einfach bleibt. So wird Dokumentenlenkung im Alltag leicht handhabbar und unterstützt eine verlässliche Organisation im Labor.

Wie kann ich die GLP-Dokumentation effizient digitalisieren?

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Eine digitale Lösung hilft Ihnen, GLP-Dokumente im Handumdrehen zu erstellen, behält stets die perfekte Übersicht und wird die lückenlose Konformität Ihres Betriebs sicher gewährleisten!

Digitale Tools für die Labordokumentation sind heute ein zentraler Teil moderner Laborprozesse. Effektives Dokumentenmanagement in Laboren gewährleistet Compliance, erhöht die Transparenz, minimiert Fehler und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung im Qualitätsmanagement. GLP-Dokumentation lässt sich effizient digitalisieren, wenn du sie nicht nur „papierlos“, sondern als durchgängigen Prozess für Laborpraxis, daten und Einhaltung aufsetzt. Wichtig ist, dass die digitale Lösung die gleichen Anforderungen erfüllt, wie die klassische Dokumentation und den gesamten Inhalt sauber abbildet. Im Rahmen von GLP geht es zuerst um Nachvollziehbarkeit. Jede Handlung, jede Änderung und jedes Ergebnis müssen eindeutig dokumentiert werden. Digitale Systeme sollten deshalb Proben, Methoden, Messwerte, Freigaben und Korrekturen so erfassen, dass die Durchführung jederzeit rekonstruierbar bleibt. Für Sicherheitsprüfungen, Forschung und Zulassung ist genau diese lückenlose Rückverfolgbarkeit entscheidend.

Ein guter Start ist die Strukturierung der Dokumente nach Prozessschritten: Probenannahme, Messung, Auswertung, Review, Freigabe und Archivierung. Danach kommen digitale Vorlagen, Pflichtfelder, Versionskontrolle und klare Rollen im Management, damit im Alltag keine Informationen verloren gehen. Besonders hilfreich sind elektronische Signaturen, Audit-Trails und eine revisionssichere Ablage, weil sie den Standard im regulierten Umfeld absichern.

Wissenswertes und Tipps: In der Praxis funktioniert die Umstellung am besten in kleinen Schritten: erst Vorlagen vereinheitlichen, dann Papierprozesse digital nachbauen, danach automatisieren.

Bei der Digitalisierung solltest du den Umgang mit Gerätedaten, Schnittstellen zu LIMS oder Messsoftware und den Bezug zu Chemikalien und Prüfobjekten mitdenken. Auch die Produkte, Dienstleistungen und der Service rund um das System müssen verlässlich dokumentiert sein, damit alle Punkte der GLP eingehalten werden. Dazu gehört auch die Validierung der Software, damit die digitale Lösung nicht nur praktisch, sondern auch regulatorisch belastbar ist. Achten Sie darauf, dass dein Team geschult ist und die neue Arbeitsweise versteht, denn GLP lebt von sauberer Anwendung im Alltag und nicht nur von Technik. Ein Blick auf Datenintegrität, Benutzerrechte und langfristige Lesbarkeit verhindert spätere Probleme bei Audits oder Inspektionen.

Welche Software unterstützt die Erstellung von GLP-konformen Dokumenten?

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Entdecken Sie eine digitale Lösung, mit der Sie Dokumente nicht nur fehlerfrei erstellen, sondern dank nahtloser Integration in Ihr Prozessmanagement den gesamten Lebenszyklus Ihrer Daten effizient steuern und sicher erstellen.

Für GLP-konforme Dokumente eignen sich vor allem Labor- und Dokumentenmanagementsysteme, die Nachvollziehbarkeit, Versionskontrolle, Audit-Trails und sichere Archivierung bieten. In der Laborpraxis sind besonders Lösungen sinnvoll, die Daten aus Gerätesystemen übernehmen und die Anforderungen an regulatorische Dokumentation sauber abbilden.

Für die Umsetzung der Digitalisierung im regulatorischen Umfeld wird heutzutage eine spezialisierte Laborsoftware eingesetzt, die alle Anforderungen an die Datenintegrität erfüllt. Ein modernes LIMS (Laboratory Information Management System) dient dabei als zentrales digitales Labormanagement-Werkzeug zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit aller Messwerte und Rohdaten. Moderne Lösungen bieten für das Qualitätsmanagement eine automatisierte Versionskontrolle sowie Audit-Trails, um die GLP-konforme Verwaltung von Standardarbeitsanweisungen (SOPs) zu garantieren. Bei der Auswahl einer passenden LIMS-Software sollte besonders darauf geachtet werden, dass flexible Schnittstellen zur nahtlosen Anbindung von Analysegeräten vorhanden sind. Nach der erfolgreichen Implementierung des Systems profitiert der Betrieb von einem ganzheitlichen Managementsystem, welches die regulatorischen Vorgaben in den verschiedenen Laborbereichen fehlerfrei steuert.

Geeignete Softwaretypen

  • LIMS-Systeme: Sie unterstützen Probenverwaltung, Prüfberichte, Rückverfolgbarkeit und die strukturierte Durchführung von Laborprozessen. Ein LIMS fungiert dabei als technische Datendrehscheibe, um Proben, Messwerte und Analysen präzise zu automatisieren. Es steuert automatisierte Prozesse direkt an den Geräten, während ein DMS das übergeordnete Dokumentenmanagement übernimmt.
  • QM-Software: Sie hilft beim Management von Abweichungen, CAPA, Schulungen und Freigaben, also bei zentralen GLP-Prozessen.
  • ELN / SDMS: Diese Systeme erfassen wissenschaftliche Notizen und Messdaten direkt aus dem Labor und stärken damit Datenintegrität und Dokumentationsqualität. Ein elektronisches Laborbuch ist eine digitale Aufzeichnung, in dem Forschende und Teams Experimente, Notizen und Ergebnisse dokumentieren; es unterstützt die Qualitätssicherung und macht Daten leichter auffindbar. Es wird besonders in Laboren und in der Diagnostik genutzt, weil es die Arbeit an Experimenten effizienter macht und für mehr Effizienz sorgt, wenn Abläufe sauber gemacht und gespeichert werden.
  • Dokumentenmanagementsoftware/ DMS: Sie eignet sich für Freigaben, Versionierung, revisionssichere Ablage und normgerechte Dokumentation. Ein DMS steuert Freigabeprozesse, steuert die gezielte Suche nach Dokumenten und nutzt die elektronische Signatur, um Dokumente rechtssicher zu freigeben.

Bei der Implementierung eines ELN-Systems scheitern viele Ansätze daran, dass ein klares Konzept für die Abbildung von hochkomplexen Experimenten und deren Datenstrukturen fehlt. Zudem muss die Software eine intuitive Barrierefreiheit im digitalen Workflow bieten, damit die Mitarbeiter den Systemwechsel im Alltag akzeptieren und die gewohnte Labororganisation nicht blockiert wird. Nur wenn diese Hürden sauber genommen werden, lässt sich die gewünschte Steigerung der Effizienz und Datenintegrität im Labor nachhaltig realisieren.

Wissenswertes und Tipps: In der Praxis ist oft eine Kombination am besten: LIMS für Proben und Ergebnisse, DMS für Freigaben und Archiv, QMS für Abweichungen und Verbesserungen. So können Sie die Punkte der GLP sauber abdecken und bei Audits leichter zeigen, dass Sie die Anforderungen wirklich erfüllen.

Alle Systeme lassen sich hervorragend integren, da moderne Labore für eine lückenlose Qualitätskontrolle die Stärken beider Welten benötigen. Durch die Automatisierung und die Verschmelzung der Daten- und Dokumentenströme wird die Einhaltung von Richtlinien im Alltag erleichtert – ein entscheidender Vorteil für den Erfolg des gesamten Unternehmens. Ein gutes System sollte sowohl sichere Handhabung als auch klare Zugriffsrechte gewährleisten, damit Datenintegrität und Nachvollziehbarkeit sichergestellt sind. Außerdem sollten Sie auf Barrierefreiheit, Schnittstellen, Audit-Trail, Suchfunktionen und mobile Nutzung beachten, weil diese Punkte den Alltag in modernen Laboratorien stark erleichtern. Das System ist dabei Teil des gesamten Laborprozesses und sollte die Experimente vom ersten Protokoll bis zur Archivierung konsistent begleiten. Wenn Sie Systeme vergleichen, orientieren Sie sich zuerst an Kriterien wie Forschungsfreiheit, Probenmenge, Compliance und Integrationen — so wählen Sie ein sicheres System, das zu Ihren Abläufen zunehmend passt und nicht umgekehrt. Die Autorisierung von Dokumenten erfolgt heute zunehmend digital über elektronische Signaturen, was die Prozesse enorm beschleunigt.

Dokumentenlenkung im Labor: Was sind die wichtigsten Funktionen moderner Systeme?

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Eine automatisierte Dokumentenlenkung ist das Herzstück eines modernen Qualitätsmanagements. Gehen Sie den sicheren Weg von der Erstellung durch den Autor bis zur finalen Genehmigung – fehlerfrei, digital und in nur wenigen Klicks. Bringen Sie die Effizienz Ihres Unternehmens auf das nächste Level!

Die Software sollte den Standard für regulierte Labore unterstützen und nicht nur schöne Berichte erzeugen. Wichtig sind Funktionen für elektronische Unterschriften, Rollen- und Rechtekonzepte, Versionskontrolle, Audit-Trails, Änderungsnachweise automatische Benachrichtigungen, einfache Suchfunktionen und eine klare Struktur für den Inhalt der Dokumente.

Smarte Freigabeprozesse erlauben es den Verantwortlichen, Dokumente per elektronischer Signatur rechtssicher zu prüfen und direkt für das Team zu freigeben – so lässt sich der gesamte Workflow gut und nachhaltig optimieren. Audit-Trail-Funktionen in automatisierten Laborsystemen protokollieren jede relevante Aktion mit Nutzer, Zeitstempel und Änderungsverlauf, damit Datenintegrität und Nachvollziehbarkeit gesichert sind. Managementsysteme im Labor lassen sich so automatisieren, dass sie kritische Informationen wie Logins, Datenänderungen oder Zugriffe in digitaler Form manipulationssicher protokollieren.

Die zentralen Funktionen im Blick

  • Zentrale Erstellung, Prüfung und Freigabe von Dokumenten.
  • Automatische Versionierung, damit nur freigegebene Fassungen genutzt werden.
  • Elektronische Signaturen und Audit-Trails für Nachvollziehbarkeit.
  • Erinnerungen an Review- und Freigabefristen.
  • Rollen- und Rechtekonzepte, damit nur berechtigte Personen Inhalte ändern können.

Im Laboralltag helfen solche Systeme, Arbeitsanweisungen, Formblätter und QM-Dokumente sauber zu steuern und mit Laborprozessen zu verknüpfen. Besonders wichtig ist die Anbindung an Geräte und andere IT-Systeme, damit Messdaten und Dokumente zusammengeführt werden können und Medienbrüche sinken. Auch die Mitarbeitenden profitieren, weil sie immer Zugriff auf die aktuelle Fassung haben und nicht mit veralteten Unterlagen arbeiten müssen.

Wie kann ein QM-System die Dokumentenlenkung im Labor verbessern?

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Entdecken Sie digitale Lösungen für effiziente Informationsverwaltung und nutzen Sie die Vorteile eines intelligenten Dokumentenmanagements für den Erfolg Ihres Labors.

Die Einführung einer QM-Software bietet für moderne Unternehmen entscheidende Vorteile bei der Verwaltung ihrer Prozesse. Anstatt mühsam Papierberge oder unübersichtliche Ordnerstrukturen zu wälzen, automatisiert die Software den gesamten Lebenszyklus von Dokumenten – von der Erstellung über die Freigabe bis hin zur Archivierung. Ein QM-System unterstützt durch klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und digitale Tools die effiziente Verwaltung und Aktualisierung von Dokumenten. Digitale Systeme ermöglichen schnellen Zugriff, sichere Archivierung und vereinfachen die Zusammenarbeit, was Zeit spart und Fehler reduziert.

SOP-Guard ist eine spezialisierte QM-Software, um Dokumentenlenkungsprozesse effizient zu gestalten und an individuelle Unternehmensanforderungen anzupassen. Unsere Software implementiert GLP durch standardisierte Prozesse, dokumentierte Abläufe und regelmäßige interne Kontrollen, um höchste Qualität und Compliance zu garantieren. Mehr Struktur, spürbare Vorteile. Entdecken Sie digitale Lösungen für effiziente Informationsverwaltung und bringen Sie das Dokumentenmanagement Ihres Labors aufs nächste Level. Eine intuitive Nutzeroberfläche garantiert die Barrierefreiheit der Informationen im hektischen Laboralltag.

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Checkliste zur Umsetzung der Dokumentenlenkung im Labor

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Eine klare Checkliste hilft dabei, neue Maßnahmen sauber einzuführen, Dokumente korrekt zu verwalten und bei Bedarf Informationen schnell zu laden. Sie unterstützt dabei, alle relevanten Schritte und Anforderungen der Dokumentenlenkung systematisch umzusetzen und Fehler zu vermeiden. Besonders in Zeiten technischer Entwicklung helfen klare Regeln dabei, Fehler zu vermeiden und neue Mitarbeitende schnell einzuarbeiten. Eine Checkliste umfasst Schritte zur Dokumentenerfassung, Freigabe, Verteilung, Archivierung und regelmäßigen Überprüfung, um die Einhaltung von Normen sicherzustellen.

Unsere Checkliste zeigt Ihnen die wichtigsten Schritte und Kriterien, um Ihr Dokumentenmanagement auf das nächste Level zu heben. Unsere praxisorientierte Checkliste als Vorlage kann individuell an die Bedürfnisse Ihres Labors angepasst werden kann. Laden Sie jetzt unsere praxiserprobte Checkliste herunter und bringen Sie Ihr Labor auf das nächste Level!

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GLP steht für Good Laboratory Practice und beschreibt einen internationalen Standard für die Laborpraxis und die Qualitätssicherung. Behörden nutzen GLP, um die Zuverlässigkeit von Ergebnissen und den Einsatz in regulierten Systemen zu beurteilen. Gute Laborpraxis (GLP) umfasst ein Qualitätssicherungssystem für nicht-klinische Sicherheitsprüfungen, damit Experimente planbar, nachvollziehbar und überprüfbar sind.

Eine Dokumentationszone im Labor ist ein abgetrennter Bereich für Schreib-, Auswerte- und Dokumentationsarbeiten, in dem keine Experimente mit biologischen oder chemischen Stoffen stattfinden. Die Dokumentationszone spielt eine wichtige Rolle für die Arbeitssicherheit, weil sie als abgetrennter Bereich im Labor das sichere Dokumentieren direkt in Sicht- und Arbeitsnähe zum Experiment ermöglicht, ohne selbst ein Gefahrenbereich für chemische oder biologische Arbeiten zu sein. Sie ist Teil des Labors, steht aber durch klare Trennung zur Experimentalzone und unterstützt damit die Arbeitssicherheit. Bei der Planung muss man die sichere Handhabung von Unterlagen und Geräten, die räumliche Rolle im Labor sowie die unterschiedlichen Aspekte von Arbeitsabläufen beachten. Die Dokumentationszonen sind so ausgelegt, dass die Dokumentation möglichst nah an den Laborprozessen erfolgt, ohne die Gefahrenbereiche unnötig zu betreten. Solche Bereiche verbinden daher Übersicht, Sicherheit und effiziente Organisation im Laboralltag. Durch die Trennung von Dokumentations- und Experimentalzone werden Splitter-, Spritz- und Kontaminationsrisiken reduziert, während gleichzeitig die Überwachung der Laborarbeit erhalten bleibt. Eine durchdachte Raumgestaltung ermöglicht effiziente Arbeitsabläufe, minimiert Unterbrechungen und reduziert Risiken, was die Produktivität und Arbeitssicherheit erhöht.

Für Dokumentationszonen gibt es keine eigene, vollständig separate „Einzelnorm“, sondern vor allem Vorgaben aus der DGUV-I 213-850 „Sicheres Arbeiten in Laboratorien“, die das Konzept der Dokumentationszone als Planungshilfe aufnimmt, sowie Anforderungen aus § 3a Abs. 1 Arbeitsstättenverordnung und der DIN 1946-7 für die raumlufttechnische Auslegung. Wichtig sind dabei vor allem: die klare Trennung von Dokumentations- und Experimentalzone, zugfreie Zuluft in die Dokumentationszone, gerichtete Überströmung in Richtung Experimentalzone, geeignete Arbeits- und Bewegungsflächen, und ein regelkonformer Zugang, etwa über eine selbstschließende Tür. Biologische Sicherheit wird durch die Einteilung von Sicherheitszonen, Schulungen und die Einhaltung von Dokumentationspflichten sichergestellt, um Risiken für Personal und Umwelt zu minimieren.

Dokumentenlenkung ist der Prozess der Steuerung, Verwaltung und Nachverfolgung von Dokumenten, um deren Aktualität und Compliance sicherzustellen. Im Qualitätsmanagement ist Dokumentenlenkung der kontrollierte Umgang mit Dokumenten und ihrer Version, damit nur gültige Inhalte verwendet werden. Sie ist besonders wichtig für elektronische Managementsysteme in verschiedenen Branchen, weil sie ein dokumentierter Prozess ist, der Ordnung, Nachvollziehbarkeit und Verfügbarkeit sicherstellt.

Die GLP-Zertifizierung garantiert, dass Laborstudien internationalen Qualitätsstandards entsprechen, und gewährleistet zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse für behördliche Einreichungen. Die GLP-Zertifizierung garantiert Kunden die Einhaltung strenger Qualitätsstandards, erhöhte Zuverlässigkeit der Daten und Compliance mit regulatorischen Anforderungen.

GLP fokussiert speziell auf die ordnungsgemäße Durchführung von Laborstudien mit besonderem Augenmerk auf Dokumentation und Nachvollziehbarkeit, im Gegensatz zu allgemeinen Qualitätsmanagementsystemen. GLP unterscheidet sich von anderen Qualitätssicherungssystemen vor allem dadurch, dass es sich auf nicht-klinische Sicherheitsprüfungen im Labor konzentriert und damit die Nachvollziehbarkeit der Daten im Mittelpunkt steht. Andere Systeme wie GMP oder GCP zielen stärker auf Produktion oder klinische Studien ab, während GLP die organisatorische und dokumentarische Bewertung von Laborarbeit absichert. Die wesentlichen Unterschiede liegen also in Anwendungsbereich, Dokumentation und Zweck, aber alle diese Systeme funktionierten als Rahmen, um Qualität und Vertrauen zu sichern.

In Deutschland überwachen die Länderbehörden die Einhaltung der GLP; die GLP-Bundesstelle im BfR koordiniert und harmonisiert die Überwachung auf Bundesebene. In Österreich ist das BASG für GLP zuständig, während die Inspektionen je nach Bereich durch die zuständigen Stellen des Bundes durchgeführt werden. In der Schweiz gibt es mehrere GLP-Überwachungseinheiten und eine koordinierende Behörde, die gemeinsam für eine einheitliche Umsetzung sorgen. Für unabhängige Fragen oder service-bezogene Angebote sind die jeweiligen nationalen GLP-Stellen die richtige Anlaufstelle.

Um Qualitätsdokumente im Labor gut zu verwalten, sollten Sie ein klares Verfahren für Erstellung, Prüfung, Freigabe, Verteilung und Archivierung festlegen, damit die Informationen transparent bleiben und die Suche nach aktuellen Unterlagen schnell funktioniert. Ein automatisiertes System hilft, die Versionen sauber zu steuern, technische Änderungen nachvollziehbar zu halten und die Dokumentenlenkung optimieren zu können. Wichtig ist außerdem, die Mitarbeiter:innen zu informieren, damit jeder die richtige Form des Dokuments nutzt und keine veralteten Unterlagen im Alltag lassen werden. Mit digitaler Automatisierung können Sie Freigaben, Prüfungen und Wiederholungsfristen effizient automatisieren und so die Aktualität der Dokumente sichern. Das Ziel ist ein transparentes, unternehmensweites Qualitätsmanagement, in dem verlässliche Verfahren gut dokumentiert und leicht abrufbar sind.

Wichtige Dokumente sind Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen, Prüfprotokolle und Qualitätsaufzeichnungen, die den Laborbetrieb und die Einhaltung der Norm betreffen. Ein Beispiel dafür sind Verträge, Normen und Herstellerangaben, weil sie den Arbeitsablauf und die Lenkung von Prozessen direkt beeinflussen. Weitere Beispiele sind die Steuerung von SOPs, Prüfprotokollen und Kalibrierzertifikaten, die regelmäßig aktualisiert und kontrolliert werden müssen. Das Unternehmen sollte dafür klare Regeln festlegen, damit alle Dokumente digital aktuell, eindeutig gekennzeichnet und nur in gültiger Fassung verfügbar sind.  So bleibt die Dokumentenlenkung nachvollziehbar und sichert, dass gelenkte Unterlagen sowie Versionen im gesamten Labor korrekt verwendet werden.

Ein gelenktes Dokument ist enthält verbindliche Vorgaben, die über den gesamten Prozess geprüft, freigegeben und geändert werden können. Reine Aufzeichnungen dagegen halten fest, was passiert ist. Sie werden meist erstellt und dann nur noch sicher aufbewahrt, nicht inhaltlich gelenkt. Bei der elektronischen Lenkung müssen Dokumente über ihren Lebenszyklus hinweg versioniert, verteilt und aktualisiert werden, damit immer die gültige Fassung sichtbar bleibt. Aufzeichnungen brauchen vor allem kontrollierte Speicherung, Auffindbarkeit und Schutz vor unbefugten Änderungen, weil sie als Nachweis dienen.

Ein LIMS verwaltet Proben, Messwerte und Laborabläufe, während ein DMS vor allem Dokumente, Versionen und Freigaben steuert. Für Unternehmen ist das Ziel meist, Informationen transparent zu halten, die Suche zu vereinfachen und mit automatisierter Dokumentation die Qualität zu optimieren. Ein LIMS kann Messdaten automatisch übernehmen und Prozesse automatisieren, während ein DMS technische Unterlagen, Signaturen und archivierte Dokumente in geordneter Form bereitstellt. Beide Systeme können sich gut ergänzen, weil sie gemeinsam die automatisierte Arbeit im Labor unterstützen und den Zugriff auf aktuelle Informationen verbessern. Besonders wichtig ist diese Trennung für Betriebe, die genaue Informationen benötigen und ihre Arbeitsabläufe klar informieren und absichern müssen.

Die Kernanforderungen an die Dokumentenlenkung nach ISO 17025 sind, dass alle relevanten Dokumente vor der Nutzung geprüft, freigegeben, eindeutig gekennzeichnet und regelmäßig aktualisiert werden, damit im Management und in der Organisation nur gültige Versionen verwendet werden. Veraltete Dokumente müssen aus dem Umlauf genommen oder klar als ungültig markiert werden, und der aktuelle Status sowie die Verteilung sollen nachvollziehbar sein. Außerdem muss das Labor den Inhalt und die Änderungen so steuern, dass die Einhaltung des Standards jederzeit belegt werden kann und die Qualitätssicherung unterstützt wird. In der Praxis bedeutet das auch, dass Verfahren für interne und externe Dokumente gelten, die Durchführung klar geregelt ist und die Mitarbeiter jederzeit auf die richtige Fassung zugreifen können.

Die Einführung eines Dokumentenlenkungssystems nach ISO 17025 bedeutet, zuerst alle relevanten Dokumente, Rollen und Freigabewege in der Organisation sauber zu definieren. Danach sollte man ein zentrales System für Versionierung, Prüfung, Freigabe, Verteilung und Archivierung aufsetzen, damit die Qualitätssicherung und die Nachvollziehbarkeit im Alltag funktioniert. Wichtig ist außerdem, die bestehenden Laborprozesse, Schulungen, Geräte und Aufzeichnungen zu berücksichtigen, damit das System nicht nur formal passt, sondern auch im Laborbetrieb testen und anwenden lässt. Abschließend braucht es regelmäßige interne Audits und Managementbewertungen, um sicherzustellen, dass das Dokumentenlenkungssystem dauerhaft wirksam bleibt und der Service für Kunden und Prüfaufträge stabil bleibt.

Die ISO 15189 verlangt, dass ein Unternehmen seine Dokumentenlenkung so steuert, dass nur gültige Dokumente und gelenkte Vorlagen verwendet werden und der Prozess klar definiert ist. Dabei müssen Dokumente, Informationen und Aufzeichnungen eindeutig erstellt, geprüft, freigegeben, verteilt und vor Änderungen geschützt werden, damit die Lenkung nachvollziehbar bleibt. Auch Versionen müssen eindeutig erkennbar sein, damit Verfahren nicht mit veralteten Vorlagen ausgeführt werden. Die Norm fordert außerdem, dass das Unternehmen Zugriffe, Freigaben und Änderungen so lenken muss, dass Qualität und Kompetenz jederzeit sicherstellen sind. Praktisch heißt das: Dokumente lenken, gelenkte Versionen pflegen und alle relevanten Informationen sowie Aufzeichnungen kontrolliert verfügbar halten.

Nach ISO 15189 gibt es keine einheitlich feste Frist für alle Labordaten; die Vorgaben hängen vom Labor, nationalem Recht und dem Verwendungszweck ab. Für viele medizinische Labore wird als Mindestwert oft ein Zeitraum von mindestens 24 Monaten genannt, bei bestimmten Nachweisen können aber deutlich längere Fristen gelten. Wichtig ist, dass die Daten während der gesamten Speicherung lesbar, zugänglich und gegen Verlust oder unbefugte Änderungen geschützt bleiben, besonders bei digitalen Systemen. Praktisch sollten Labordaten deshalb so archiviert werden, dass sie für Rückfragen, Audits und rechtliche Anforderungen jederzeit nachvollziehbar sind.

ISO 15189 verlangt, dass Verfahrensanweisungen im medizinischen Labor klar, aktuell, gelenkt und für alle relevanten Mitarbeitenden zugänglich sind, damit Qualität und Kompetenz im dokumentierten Ablauf gewährleistet werden. Die Norm fordert dabei einen definierten Inhalt, eindeutige Informationen zur Durchführung, eine nachvollziehbare Version und eine geregelte Überprüfung sowie Aufbewahrung der Aufzeichnungen. Zudem müssen Prozesse sicherstellen, dass nur freigegebene Dokumente verwendet werden und der Zugriff auf die jeweils gültige Fassung kontrolliert ist. Verfahrensanweisungen sollen nach den Vorgaben des Qualitätsmanagements erstellt werden und die Integration in das Gesamtsystem des Labors unterstützen, einschließlich digitaler Verfügbarkeit, interner Standards und eines internen Freigabewegs. Praktisch bedeutet das: Jede Arbeitsanweisung muss eindeutig gekennzeichnet, aktuell gehalten und so gesteuert sein, dass Änderungen, Archivierung und Anwendung jederzeit nachvollziehbar bleiben.

Ein LIMS fokussiert im Laboralltag vor allem auf Proben, Abläufe und die Verwaltung strukturierter Daten, während ein ELN stärker die freie Dokumentation von Experimenten und Notizen unterstützt. In der Praxis wird LIMS als Laborsoftware für Probenverfolgung, automatisierte Workflows und das Managementsystem im Routinebetrieb eingesetzt. ELN ist eher ein digitales Laborheft für Forschung, Ideen und unstrukturierte Ergebnisse, also weniger für die zentrale Prozesssteuerung. Bei der Digitalisierung im Labor werden beide oft kombiniert, weil gute Schnittstellen Daten zwischen Systemen, Geräten und Berichten sauber verbinden. Die Auswahl und Implementierung solcher Lösungen hängt von den verschiedenen Anforderungen ab, etwa ob eher LIMS-software für Probenlogik oder ein ELN für flexibles Labormanagement gebraucht wird.

Vorlagen für standardisierte GLP-Dokumentation finden Sie oft bei offiziellen GLP-Stellen und Fachseiten zum Thema gute Laborpraxis. Dort können Sie passende Inhalte oft direkt herunterladen. Für einen guten Start suchen Sie nach GLP-Publikationen, GLP-Checklisten und PDF-Leitfäden, weil diese in der Laborpraxis meist die gängigsten Vorlagen enthalten. Für praktische Vorlagen zum Herunterladen eignen sich außerdem GLP-Leitfäden und Muster aus Fachportalen. Dort können Sie Inhalte für Abschlussberichte, SOPs oder Inspektionsunterlagen finden.

Text- und Bildmatrial

Good Laboratory Practice (GLP) in Pharma Guide

Qualitätssicherung in der Produktion – Wettbewerbsvorteil _LIMS Software Artikel

GLP – Good Laboratory Practice – Johner Institute Artikel

Good Laboratory Practices (GLP): Ensuring Quality and Reliability in Scientific Research

Umwelt- & Qualitätsmanagement

Why Good Laboratory Practices Matter in Pharma

Qualitätssicherung im Labor: Standards sicher erfüllen – MAQSIMA Artikel

Good Laboratory Practices – Top ten common errors made

Nachhaltigkeit im Labor: So schonst du Umwelt und Ressourcen – Artikel

Guide to Good Laboratory Practices in Pharma

Interner Auditor ISO 17025 Ausbildung – QM im Labor – Vorest AG Kurs – Veranstaltungen

GMP vs. GLP: Key Differences Explained for Pharma

Recht, QM und Kommunikation im Rettungsdienst Deck

Good Laboratory Practice OECD Principles and Guidance – Google Books

CD-Labor für Methoden zur Qualitätssicherung von autonomen cyber-physikalischen Systemen – Artikel  

Effektives QHSE-Management zur Förderung von Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualität in Unternehmen

Do QC labs work to GLP? – Inspired Pharma Blog

Good Laboratory Practice Regulations – Google Books

Schulung ISO 17025 Anforderungen Qualitätsmanagement – Ausbildung – e-Learning online – Kontakt

Lässt sich Umwelt managen?

QMB Ausbildung ISO 17025 Labor – Vorest AG Kurs – Veranstaltungen

Qualität, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Auditor/ Leitender Auditor ISO 9001

Labormedizin in Deutschland

Schulung ISO 17025 Qualitätsmanagement Labor – Ausbildung – e-Learning

GMP Basiswissen

Right LIMS for analytical testing service laboratories

Gute Herstellungs- / Vertriebspraxis (GMP/ GDP) – BASG Links

Umwelt und die 9001

ISO 13485 Schulung Basiswissen QM Medizinprodukte

Qualitätsmanagement Ausbildung | TÜV SÜD in Österreich

Partner Consumer Protection Management

Master Good Laboratory Practice Documentation — Verbex Blog

Zukunft der Laborservices in Österreich und Deutschland

The Ultimate Guide to Lab Document Control

Qualitätsmanagement – Ihr Partner für klinische Bewertung Links

Basiswissen zur Aufbereitung von Medizinprodukten

QMB Ausbildung Pflege und Gesundheitswesen

Good Laboratory Practice: the Why and the How – Google Books

Auditor und Lead Auditor ISO 27001 Schulung

Planning for life sciences contract service providers – Binocs

Qualität, Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Qualitätsmanagement im analytischen Labor – GDCh.academy e-Learning – online Schulung – Ausbildung

Seminare Qualitätsmanagement Labor – e-Learning – Ausbildung – online Schulung

Qualitätssicherung – Sicherung der Validität von Ergebnissen  – Metras Artikel

Datenschutz im Labor – Labordokumentationszone

QMB Ausbildung Online – Qualitätsbeauftragter ISO 9001

Legal Method Lab

Document Control for Laboratories

Lehrgang interner und Lieferantenauditor ISO 19011

EU-Referenzlaboratorien für IVD benannt – GMP Verlag Newsletter

Vorteile eines DMS (Dokumentenmanagementsystems)

Sicher durch die Akkreditierung: ISO 17025 Checkliste fürs Labor holen und das nächste Audit fehlerfrei meistern – aiti GmbH Seite

Sensible Labordaten schützen: Labordokumentationszone

Interner Auditor Schulung ISO 9001 – Vorest AG Kurs – Veranstaltungen

Wissen der Organisation in ISO 9001 – Was sagt die Norm?

Entsorgung von Chemikalien

Good Laboratory Practice (GLP) in Preclinical Research

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Lean Laboratory And The Visual Workplace

Benannte Stellen für Medizinprodukte und IVD in der EU

Basiswissen GxP – Good Clinical Laboratory Practice (GCLP)

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7 Entscheidungskriterien für die Einführung eines DMS – Doxis Inhalt

Compliance Manager Pharma Deutschland

Berlin Laboratory Incorporates Gut Microbiome Test

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Der Einfluss rationaler Pharmakotherapie auf Umwelt

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Wie können Laborberichte die Projektkommunikation mit Ihrem Team verbessern? – LinkedIn

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Partner für Akkreditierung: Der sichere Weg

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Kapitel 4 – neue Anforderungen an die GMP-Dokumentation? – GMP Navigator Newsletter 

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