aiti News

Umbau

15.10. Es geht los! Die Staubschutzwand wird aufgebaut – wir verlieren ein WC und die Hälfte des Gangs – in Zeiten von Corona unsere erste richtige Herausforderung.

16.10. Jetzt wird´s laut – die ersten Wände fallen, durch die Plastikwand lässt sich nur leise erahnen wie groß der neugewonnene Raum werden wird.

19.10. Die Wand zum Besprechungsraum ist weg! Auf einmal wirkt alles so viel größer und heller – das ist jetzt schon ein Gewinn. Auf die Glaswand müssen wir noch länger warten, voraussichtlich bis Jänner 2021.

20.10. Fliesen vom Boden zu stemmen ist mit Lärm verbunden und zwar mit richtig viel Lärm. Wenn man dann auch noch ein wichtiges Telefonat führen muss, dann beginnen die Nerven doch leicht zu zittern … aber wir wussten, worauf wir uns einlassen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

21.10. Ganz so dicht war die Staubschutzwand leider doch nicht – ein feiner Film aus weißen Mauerresten legt sich langsam aber sicher über das gesamte Büro … man sieht genau wo etwas gelegen ist, sobald man es jetzt wegräumt …

22.10. Neue Küche – check. Neuer Tisch – check. Neue Sessel – mittelcheck, sind vielleicht nicht lieferbar, aber zum Glück haben wir alternative Sessel gefunden. Musik – check. Wir leisten uns den Luxus einer Pandoretta.

23.10. Ungewohnte Stille auf der Baustelle – Panik bricht aus, dass sie auf uns vergessen haben. Nein, jede Firma erhält bei so einem längerfristigen Projekt ein Zeitfenster, an dem es die notwendigen Tätigkeiten durchführen kann. Heute „wollte“ anscheinend keiner zu uns. Auch gut – eine kleine Lärmpause schadet niemanden. Unsere „Putzfee“ hat fast der Schlag getroffen, als sie heute ins Büro gekommen ist. Aber sie ist einfach ein Wahnsinn – alles wieder sauber! DANKE liebe Gerti!!!

27.10. Weiter geht´s auf unserer Baustelle, heute macht sich der Installateur ans Werk. Das heißt für uns – Verlust des nächsten WCs. Nicht so prickelnd.

28.10. Die Klimaanlage im Besprechungsraum wird neu positioniert Die Validierer erleben den Umbau hautnah, da der Anschluss über ihr Büro läuft – sorry …

29.10. Lokalaugenschein mit dem Elektriker: Wo kommen neue Steckdosen hin, wo braucht es noch ein Licht, wo wollen wir den Schalter für das Küchenlicht haben, usw.. Leichte Überforderung stellt sich bei mir ein, aber was soll´s, irgendwer muss es ja entscheiden. Wird schon passen. No risk no fun.

30.10. Mein lieber Schwan – wie laut kann Stemmen eigentlich sein … Eine Leitung muss in eine Massiv-Vollbenton-Keine-Ahnung wie dicke Wand verlegt werden. Mein Kopf platzt gleich. Aber Hauptsache den Entwicklern geht´s gut. Die haben nämlich gerade erst ziemlich coole Noise – cancelling Kopfhörer bekommen. Die Ein-WC Krise ist fast überstanden – ein kleiner Etappensieg!

2.11. Baubesprechung: Abklärung Details, Änderungswünsche und schon wieder will jemand wissen, ob wir da jetzt eine Steckdose brauchen oder nicht. Das Lichtkonzept lässt sich nicht so wie geplant umsetzen, aber für eine Alternative ist bereits gesorgt. Auf einer Baustelle kennt immer irgendwer irgendjemanden der jemanden kennt, der das kann. Glück für mich!

3.11. Der Staub des Grauens ist schon wieder da und es ist erst Dienstag – also noch sehr lange bis uns Gerti wieder erlöst. Lösung: Nur weißes Gewand anziehen.

4.11. Weil eine Baustelle im Haus noch nicht reicht haben wir jetzt auch noch andere Probleme zu beheben – Heizungsausfall in einem Büro, kein Warmwasser in der Küche und Störung der Klimaanlage im Technikraum. Muss ja alles nicht sein.

5.11. Jetzt wird wieder gebaut – die Rigipsler sind da und beginnen alles zu verkleiden. Man kann ansatzweise erkennen, dass das Ganze ein gutes Ende nehmen wird.

6.11. Das Spiel mit der Elektrik beginnt – Strom aus / Strom ein /Strom aus / Strom ein … Die Hauptsicherung fliegt – MitarbeiterInnen mit Laptop sind jetzt klar im Vorteil. Der „Spachtler“ ist da und spachtelt und spachtelt und spachtelt. Wahnsinn

7.11. Der Spachtler spachtelt noch immer, Gerti quält sich schon wieder durch den Staub und die Elektriker beenden unseren Dark Mode.

9.11. Der Tag beginnt mit einem Mail von der Küchenfront – es wurde nicht wie geplant ein Hochdruck- sondern ein Niederdruckanschluss in der Küche installiert. Eine neue Armatur ist erforderlich und wir brauchen einen Durchlauferhitzer, denn bei uns kommt das warme Wasser witzigerweise nicht aus der Wand. Wie auch. Die dafür erforderlichen Boiler liegen schon am Sperrmüll. Hoffentlich.

10.11. Aiti goes White! Alle massiv vom Umbau betroffenen Wände werden weiß gestrichen, die Luftfeuchtigkeit im Büro nähert sich der 100% Marke.

12.11. Absoluter Meilenstein – die Staubwand fällt!!! Die beiden WCs sind fertig verfliest, Küchen- und Wandlampe hängen – der neue Shared Space wird einfach nur ein Wahnsinn werden!

16.11. Jetzt geht es dem Boden an den Kragen – er wird grundiert. Alle WCs haben jetzt wieder Türen, noch nicht wirklich passgenau, aber das wird schon noch.

17.11. Vorbereitung für den neuen Parkett bedeutet den alten Parkett teilweise zu entfernen. Und das ist nicht gerade geräuschbefreit. So als kleine Vorbereitung für Donnerstag, wenn der Boden abgeschliffen wird.

18.11. Es wird fleißig der neue Parkettboden verlegt, wieder ein kleiner Ausblick wie cool der neue Bereich dann sein wird.

19.11. Bodenschleifen – ohne Worte … die würde eh niemand hören, ich höre mich nicht einmal mehr denken.

20.11. Es war einmal ein Parkett, der wollte nicht so wie er sollte. Und das einen ganzen Tag lang. Der Bodenleger war aber sturer und ging als Sieger aus dieser Klebergeschichte hervor. (Zum Glück für uns …) Ganz unscheinbar schlich sich währenddessen der Installateur vorbei und montierte unser neues WC – im Vergleich zu den anderen WCs riesig und mit Warmwasseranschluss! Also wurde es ruckzuck von den Damen annektiert.

23.11. Der neue Parkettboden sieht SENSATIONELL aus!!! Wir könnten Bälle veranstalten, so ein genialer Boden ist das! Aber dank Corona brauchen wir diese Idee nicht zu ventilieren. Innerhalb von Minuten wurde die alte Küche abgebaut, der wichtigste Teil, nämlich Abwasch und Geschirrspüler bleiben uns noch bis zur Lieferung der neuen Küche erhalten – sonst wären wir nämlich ziemlich aufgeschmissen. Das ganze Geschirr steht jetzt auf dem Besprechungstisch, schaut ziemlich scharmbefreit aus, hilft aber nichts. Dafür wird´s nachher umso schöner!

24.11. „Sie“ ist da.

25.11. Viele Wände machen den Malern weiße Hände. Der Reim ist zwar nicht gut, aber dafür passend.

26.11. Jetzt geht´s in Finale – der Tisch mit den Sesseln für unseren neuen Sozialbereich ist heute geliefert worden. Und er sieht SENSATIONELL aus! Wir haben ihn gleich mit einem gemeinsamen Mittagessen eingeweiht – endlich haben wir dafür die Möglichkeit und müssen dafür nicht im Besprechungsraum sitzen – der wäre momentan aber eh nicht verfügbar, dort läuft gerade der aiti interne Flohmarkt ab.

10.12. Die Baustelle neigt sich dem Ende zu, heute wird die Küche montiert. Auf das Glas für den Besprechungsraum werden wir noch eine Weile warten, der Rest ist geschafft.
Wie es sich gehört kommt jetzt noch der Rückblick – Es war laut, spannend, aufregend, staubig, eng, beeindruckend, aufreibend, WICHTIG! Vielen Dank an alle Handwerker, die uns einen wunderschönen Shared Space in beeindruckend kurzer Zeit mitten im Herzen der aiti erschaffen haben. Wir werden jeden Tag an Euch denken, wenn wir uns auf unserem coolen neuen Tisch mit den coolen neuen Sesseln in der coolen neuen Küche bei coolem neuen Licht mit cooler Musik treffen und endlich gemeinsam unser Mittagessen genießen!

KatharinaUmbau